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Nachrichten

Leitlinienwatch im SWR-Wissenschaftsmagazin Odysso

(20.05.2019) Das Wissenschaftsmagazin Odysso des Südwestdeutschen Rundfunks nimmt in seiner Sendung vom 2.5.2019 die Unabhängigkeit von Leitlinienautoren unter die Lupe und stellt unsere Initiative Leitlinienwatch vor.

CME-Punkte für gesponserte Fortbildung?

(04.04.2019) „Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte stellen für forschende Pharmaunternehmen eine enorm wichtige Maßnahme zur Umsatzsteigerung dar.“ So spricht nicht etwa ein altgedienter Kritiker von Big Pharma, sondern Julia Schwetzel, Pharmamanagerin und Buchautorin.1

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Medical Tribune berichtet über Leitlinienwatch

(25.02.2019) Unter dem Titel Interessenkonflikte gefährden die Neutralität von Leitlinien berichtet die Medical Tribune über die Arbeit unserer Initiative Leitlinienwatch.

Professionelle Interessenkonflikte: Sollten Fachgesellschaften auf eigene Leitlinien verzichten?

(08.02.2019) Mit einer provokanten Forderung meldet sich der international führende Medizintheoretiker John Ioannidis zu Wort: Medizinische Fachgesellschaften sollten auf die Erstellung eigener Leitlinien verzichten. Zu groß sei das Risiko des Professionsbias, der die diagnostischen und therapeutischen Angebote der eigenen Fachrichtung überschätzt. Zudem würde der Leitlinienprozess unangemessen durch Interessen der Fachgesellschaften und ihrer führenden Experten überformt. Die aktuelle Diskussion fasst ein Artikel des Arzneimittelbriefs zusammen, den wir hier mit Erlaubnis der Herausgeber als PDF-Datei anbieten.

Leitlinienwatch.de in den Medien: die „Implant files“

(03.12.2018) Wenn Sie bisher dachten, der Arzneimittelmarkt wäre der Gipfel der Irreführung von Ärzten und Patienten, der unzureichenden Studien und dubioser Marketingmethoden, dann machen Sie sich auf die Welt der Medizinprodukte und Implantate gefasst.

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Für Industrie-unabhängige Kongresse

(17.09.2018) Unsere Initiative NeurologyFirst hat ein Plädoyer für einen pharmaunabhängige Kongress verfasst, der in der Aktuellen Neurologie erschienen ist. Der Artikel ist kostenfrei zugänglich unter:

https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-0584-5717.pdf

Um die Diskussion auch in andere Fachgruppen hineinzutragen, verbreiten Sie den Artikel gerne weiter!

Wie man mit Interessenkonflikten bei Leitlinienautoren umgeht

(17.09.2018) Leitlinienwatch will nicht nur Missstände im Umgang mit Interessenkonflikten öffentlich, sondern auch beispielhafte Lösungen bekannt machen. Geradezu ein Benchmark ist die 2018 erschienene psychiatrische Leitlinie „Verhinderung von Zwang: Prävention und Therapie aggressiven Verhaltens bei Erwachsenen“, die Maßstäbe für den konsequenten und transparenten Umgang mit Interessenkonflikten setzt.

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AWMF-Leitlinien online kommentieren

(06.08.2018) Schon vor einiger Zeit hat die AWMF eine frei zugängliche Kommentarfunktion für ihre Leitlinien geschaffen. Um daran teilzunehmen, identifiziert man die Leitlinie zunächst mit Hilfe der Suchfunktion auf der AWMF-Website.

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BMC Medical Ethics veröffentlicht Ergebnisse von Leitlinienwatch

(03.07.2018) Vor wenigen Tagen erschien ein Artikel unserer Initiative Leitlinienwatch im Journal BMC Medical Ethics.

Die Analyse von 67 deutschen S3-Leitlineine ergab, dass finanzielle Interessenkonflikte von deutschen Leitlinienautoren zwar meist offengelegt werden, aber in aller Regel ohne Konsequenzen bleiben. So wurden Leitlinienautoren mit Interessenkonflikten bislang kaum zur Enthaltungen bei Abstimmungen veranlasst. Eine Autorenmehrheit mit Interessenkonflikten fand sich bei 55% der bewerteten Leitlinien. Nur bei 9% der Leitlinien waren die Koordinatoren frei von Interessenkonflikten. Inzwischen hat die AWMF reformierte Regeln zum Umgang mit Interessenkonflikten veröffentlicht, die den Forderungen unserer Initiative nahekommen. Wir hoffen und erwarten, dass Leitlinien in Zukunft besser gegen eine kommerzielle Einflussnahme geschützt werden – und bleiben dran!

Neu auf dem Buchmarkt: Interessenkonflikte, Korruption und Compliance im Gesundheitswesen

(22.06.2018) Von Klaus Lieb, David Klemperer, Ralf Kölbel und Wolf-Dieter Ludwig (Hrsg.)

Von allen Akteuren im Gesundheitswesen, insbesondere von den Ärzten, wird unabhängiges Denken und Urteilen sowie uneigennütziges Handeln zum besten Nutzen der Patienten erwartet. Letztlich auf Eigeninteressen basierende Beziehungen zu pharmazeutischen Unternehmern und Herstellern von Medizinprodukten, Kooperationen mit anderen Leistungserbringern, finanzielle Anreizsysteme und Schulenorientierung können zu ärztlichen Interessenkonflikten führen.

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