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Nachrichten

Das Elend der Zulassungsstudien: Beispiel Multiple Sklerose

(21.01.2020) Im Dezember veröffentlichte das BMJ den Reformaufruf eines internationalen Expertenteams, den Einfluss der Industrie auf das ärztliche Wissen und die Ärzteschaft zu bekämpfen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die von der Industrie geplanten und ausgewerteten Zulassungsstudien, die frei nach dem Prinzip von Bock und Gärtner gestaltet sind. Ein erhellendes Beispiel ist die Analyse der Zulassungsstudien zu acht neueren Medikamenten zur Behandlung der Multiplen Sklerose.

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Schweizer Fernsehmagazin „Puls“ thematisiert unabhängige Leitlinien

(10.01.2020) Am 6.1. brachte das Schweizer Fernsehen im Gesundheitsmagazin „Puls“ einen gut recherchierten Beitrag zur Unabhängigkeit von Leitlinien. Darin wird die von Mezis, NeurologyFirst und Transparency Deutschland getragene Initiative Leitlinienwatch vorgestellt. Als problematische Leitlinie wird in der Sendung die neue Leitlinie „Dyslipidämie“ der European Society of Cardiology (ESC) thematisiert, die Leitlinienwatch kürzlich bewertet hat.

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Bestnote für Nationale Versorgungsleitlinie Herzinsuffizienz bei Leitlinienwatch

(22.11.2019) Erstmalig hat mit der Nationalen Versorgungsleitlinie Herzinsuffizienz eine Leitlinie den Rekordwert von 15 von 18 möglichen Punkten bei Leitlinienwatch erreicht. Als 181. bewertete Leitlinie wurde sie in der nun aktualisierten Fassung mit dieser Bestnote bewertet und das, obwohl 20 von 35 Leitlinienautoren Interessenkonflikte angaben. Aus dem Kommentar: „Interessenkonflikte werden detailliert dokumentiert, in der Leitliniengruppe diskutiert und führen zu einigen Enthaltungen. Auch sonst werden verschiedene Maßnahmen zur Reduktion industrieller Einflussnahme getroffen. Darunter sind insbesondere die unabhängige Leitlinienkoordination sowie die Evidenzaufbereitung durch unabhängige Methodiker des ÄZQ positiv hervorzuheben.

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Vorbildliche Behandlungsleitlinien: BMJ Rapid Recommendations

(07.10.2019) Seit 2016 hat das BMJ ein Leitlinienformat entwickelt, das Maßstäbe setzt: die BMJ Rapid Recommendations. Das Stichwort „Rapid“ bezeichnet dabei die rasche Umsetzung wegweisender Studienevidenz in die klinische Praxis. Vorbildlich ist dabei die plurale Zusammensetzung der Leitliniengruppe, die methodisch hochwertige Aufarbeitung der wissenschaftlichen Evidenz, die graphische Darstellung der Handlungsempfehlungen und ihrer Datenbasis und nicht zuletzt der Umgang mit Interessenkonflikten:

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Deutschlandfunk zur Qualität von Leitlinien

(04.06.2019) Welche Funktion und welchen Stellenwert haben Leitlinien? Welche Rolle spielen die Pharmafirmen? Wie können sich Patienten einbringen? Wie wird mit Kontroversen umgegangen? Diesen Fragen ist Volkart Wildermuth in seinem Beitrag Was hilft denn nun? der Serie Wissenschaft im Brennpunkt nachgegangen und hat dazu Leitlinienwatch und viele andere Akteure der Leitlinienszene befragt. Herausgekommen sind spannende und informative 30 Minuten, die man sich gönnen sollte.

Leitlinienwatch im SWR-Wissenschaftsmagazin Odysso

(20.05.2019) Das Wissenschaftsmagazin Odysso des Südwestdeutschen Rundfunks nimmt in seiner Sendung vom 2.5.2019 die Unabhängigkeit von Leitlinienautoren unter die Lupe und stellt unsere Initiative Leitlinienwatch vor.

CME-Punkte für gesponserte Fortbildung?

(04.04.2019) „Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte stellen für forschende Pharmaunternehmen eine enorm wichtige Maßnahme zur Umsatzsteigerung dar.“ So spricht nicht etwa ein altgedienter Kritiker von Big Pharma, sondern Julia Schwetzel, Pharmamanagerin und Buchautorin.1

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Medical Tribune berichtet über Leitlinienwatch

(25.02.2019) Unter dem Titel Interessenkonflikte gefährden die Neutralität von Leitlinien berichtet die Medical Tribune über die Arbeit unserer Initiative Leitlinienwatch.

Professionelle Interessenkonflikte: Sollten Fachgesellschaften auf eigene Leitlinien verzichten?

(08.02.2019) Mit einer provokanten Forderung meldet sich der international führende Medizintheoretiker John Ioannidis zu Wort: Medizinische Fachgesellschaften sollten auf die Erstellung eigener Leitlinien verzichten. Zu groß sei das Risiko des Professionsbias, der die diagnostischen und therapeutischen Angebote der eigenen Fachrichtung überschätzt. Zudem würde der Leitlinienprozess unangemessen durch Interessen der Fachgesellschaften und ihrer führenden Experten überformt. Die aktuelle Diskussion fasst ein Artikel des Arzneimittelbriefs zusammen, den wir hier mit Erlaubnis der Herausgeber als PDF-Datei anbieten.

Leitlinienwatch.de in den Medien: die „Implant files“

(03.12.2018) Wenn Sie bisher dachten, der Arzneimittelmarkt wäre der Gipfel der Irreführung von Ärzten und Patienten, der unzureichenden Studien und dubioser Marketingmethoden, dann machen Sie sich auf die Welt der Medizinprodukte und Implantate gefasst.

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